Jagdlicher Dachshundklub Bayern e.V Landesarbeitsgruppe Bayern im VJT
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Die Baujagd

Schon in Schilderungen des Mittelalters wird von Hunden berichtet, die unseren heutigen Teckeln schon sehr ähnlich waren. Bereits 1719 erzählt Flemming von Dachshunden und schildert ihre Arbeitsweise:

 

"Nicht allein auf Erden, auf Bergen und Thälern, in Wäldern und Feldern, ja wohl gar unter der Erden, hat der liebe Gott wunderliche wilde Thiere unterschiedlicher Art erschaffen, so ihre Behältnisse sich zu verbergen suchen: Zu welchem Ende man eine besondere Art einiger kleiner Erdhündlein als Schlieffer oder Kriecher gebraucht, so zu ihrem Fortkommen klein, lang und schmahl vom Leibe, mit niedrigen etwas eingebogenen Füßlein versehen und hierzu dienlich sind . ..... (die Hunde) sind eigentlich die Zwerge aller anderen Hunde zu nennen, und sind, ob sie wohl klein, dennoch so eyffrig und suchen, ihres Herrn Dienst nach äußerstem Vermögen zu vollstrecken: Sie kriechen, treiben, und stöbern ihr Wild, schlagen an, stehen vor mit solchem Fleiß und Eyffer als wohl jemals die andern umb ihrem Weydmann anzuzeigen, wo das Wild sich aufhalte. Diese Zwerg-Art ist meistentheils von Farben roth oder schwärzlich, mit behangenen Ohren, fast Jagdhund ähnlich, nur dass sie kleiner als Zwerge."

 

Um Ihnen die drei Haupteinsatzgebiete des Jagdteckels näher zu erläutern, möchte ich auf die Laudatio des bekannten Schweißhundführers Seben Arjes zurückgreifen, die dieser anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Verein für Jagdteckel geschrieben hat:

 

„Leider ist der Tierschutz heute nicht immer in der Lage, sich sachlich mit dem Thema „Der Fuchs als Beutegreifer" auseinanderzusetzen. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist er eine politische Macht. Dem Tierschutz ist die Baujagd, insbesondere die Ausbildung in der Schliefenanlage, seit langem ein Dorn im Auge. Ich denke, er wird sich auf der Suche nach Schwachpunkten der Jagd mehr und mehr daran festbeißen. Politiker hören gerne auf zahl- und lautstarke Wählergruppen. Insoweit wird die Baujagd nicht unbedingt das zukünftige Hauptbetätigungsfeld des Jagdteckels sein.

 

 

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